Abgeltungsteuer



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Zum 01.01.2009 wurde die Abgeltungsteuer eingeführt, die zu einer Vereinfachung bei der Besteuerung der Kapitaleinkünfte führen soll. Auf dieser Seite erhalten Sie einen kurzen Überblick über Abgeltungsteuer, Freistellungsauftrag, Sparerfreibetrag oder Günstigerprüfung und wie sich die Abgeltungsteuer vermeiden lässt.


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Kapitalerträge  Euro      
Freistellungsauftrag  Euro      




Die Abgeltungsteuer - als Quellensteuerabzugsverfahren - betrifft nicht nur laufende Kapitalerträge wie Zinsen für Tagesgeld oder Festgeld oder etwa Dividenden in einem Aktiendepot, sondern auch Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fondsanteilen oder weiteren Kapitalanlagen. Bei Einkünften, welche der Abgeltungsteuer unterlegen haben, gilt die Einkommensteuer grundsätzlich als abgegolten. Zu beachten ist auch, dass eine Verrechnung der Verluste aus Kapitalvermögen grundsätzlich nur mit zukünftigen Gewinnen aus Kapitalvermögen möglich ist.

  Abgeltungssteuer-Übersicht

1. Wie hoch ist der Prozentsatz der Abgeltungsteuer?
2. Unterliegen alle Kapitalerträge der Abgeltungsteuer?
3. Wie wirkt sich der Sparerpauschbetrag bzw. Sparerfreibetrag auf die Abgeltungsteuer aus?
4. Können Werbungskosten im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer geltend gemacht werden?
5. Wann lohnt sich bei der Abgeltungsteuer eine Günstigerprüfung?
6. Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

7. Verlustbescheinigung rechtzeitig beantragen
8. Festgeldvergleich
9. Tagesgeldvergleich
10. Zins-Vergleich
11. Depotvergleich
12. Girokonto-Vergleich



 Abgeltungssteuer              Abgeltungssteuer             Abgeltungssteuer             Abgeltungssteuer
   

Wie hoch ist der Prozentsatz der Abgeltungsteuer?

Die Abgeltungsteuer beträgt 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Abgeltungsteuer findet grundsätzlich bei den privaten Einkünften aus Kapitalvermögen Anwendung. Bei Erträgen im betrieblichen Bereich - so etwa bei Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften - findet die Abgeltungsteuer keine Anwendung. Diesbezüglich sei auf das Teileinkünfteverfahren sowie die Gewerbesteuer oder Körperschaftsteuer verwiesen. Zu Details fragen Sie am besten einen Steuerberater. Schauen Sie auch auf die Seite zu diesem Link über Steuerberaterkosten.

Zu den Abgeltungsteuer.com.de - FAQ
   

Unterliegen alle Kapitalerträge der Abgeltungsteuer?

Nicht alle Kapitalerträge unterliegen der abgeltenden Wirkung der Abgeltungsteuer. Etwa bei stillen Beteiligungen oder partiarischen Darlehen hat der Steuerabzug keine abgeltende Wirkung. Der Grund liegt darin, dass die Einnahmen beim Gläubiger nur mit 25% versteuert würden und die Aufwendungen auf der anderen Seite entsprec hend des des vermeintlich höheren persönlichen Steuersatzes abzugsfähig wären.    

Wie wirkt sich der Sparerpauschbetrag bzw. Sparerfreibetrag auf die Abgeltungsteuer aus?

Der bisherige Sparerfreibetrag und der Werbungskosten-Pauschbetrag sind entfallen. Hierfür wurde ein Sparer-Pauschbetrag (801 Euro bzw. 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung, Stand 2010) eingeführt. Wurde Abgeltungsteuer einbehalten und dabei der Sparer-Pauschbetrag noch nicht vollständig ausgeschöpft, so kann der Sparer-Pauschbetrag auch noch in der Einkommensteuerveranlagung berücksichtigt werden.
   

Können Werbungskosten im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer geltend gemacht werden?

Ein Abzug der Werbungskosten im Rahmen der Abgeltungsteuer ist leider grundsätzlich nicht mehr möglich. Werbungskosten, etwa für Zinsen zu einem Kredit, werden daher in der Regel nur noch durch den Sparerpauschbetrag berücksichtigt. Der Abzug der Werbungskosten ist nur noch in bestimmten Ausnahmefällen möglich. In diesem Zusammenhang sei etwa auf § 32d Abs.2 Nr.1 und 3 EStG verwiesen. Kontoführungsgebühren sind im Zusammenhang mit Kapitaleinkünften im privaten Umfeld somit grundätzlich nicht mehr abzugsfähig. Wer die Kontoführungsgebühren auf Dauer sparen will, sollte aus steuerlichen Gründen daher umso mehr ein Tagesgeldkonto oder kostenloses Depot wählen, bei welchem keine Kontoführungsgebühren anfallen.
   

Wann lohnt sich bei der Abgeltungsteuer eine Günstigerprüfung?

Ein Günstigerprüfung bzw. die Abgabe einer Steuererklärung lohnt sich vor allem dann, wenn der persönliche Grenzsteuersatz unter 25% liegt. Denn dann würde durch die Besteuerung mit der Abgeltungsteuer gegebenenfalls eine Schlechterstellung erfolgen. In Frage kommen etwa Rentner, deren Einkünfte nur in geringem Umfang der Rentenbesteuerung unterliegen. Auf die Möglichkeit, die einbehaltene Kapitalertragsteuer vom Finazamt erstatten zu lassen, wenn der Sparerfreibetrag nicht voll ausgeschöpft wurde, wurde bereits weiter oben hingewiesen. Ob sich die Abgabe einer Steuererklärung lohnt, kann z.B. mit einer Steuersoftware ermittelt werden.
   

Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

Als Alternative zum Freistellungsauftrag kann beim Finanzamt auch eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragt werden, wenn das Einkommen - einschließlich der Kapitalerträge - pro Jahr den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Die Nichtveranlagungsbescheinigung gilt grundsätzlich für die Dauer von drei Jahren und muss den Banken vorgelegt werden, damit keine Kapitalertragssteuer einbehalten wird.
   

Verlustbescheinigung rechtzeitig beantragen

Falls Verluste aus Kapitalvermögen mit Kapitalerträgen auf einem Konto einer anderen Bank verrechnet werden sollen, so sollte daran gedacht werden, rechtzeitig (bis zum 15. Dezember) eine Verlustbescheinigung bei dem kontoführenden Kreditinstitut zu beantragen. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Verluste beim betreffenden Kreditinstitut in das nächste Jahr vorgetragen werden, ohne, dass es zu eienr Verrechnung etwa mit den Zinserträgen bei einer anderen Bank kommt. Das kann inbesondere dann von Vorteil sein, wenn auf die positiven Kapitalerträge ohne solch eine Verrechnung mit den Verlusten bei einer anderen Bank Abgeltungsteuer einbehalten würde.


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2. Unterliegen alle Kapitalerträge der Abgeltungsteuer?
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